Tool, tools, tools

Das Werkzeug muss zu uns passen, nicht wir zum Werkzeug!

Im Rennen um die Gunst von uns Nutzern bieten sich uns tagtäglich zig Tools an, die versprechen, unser Leben leichter zu machen. Sie wollen unsere Notizen festhalten, unsere Projekte planen, unsere Kommunikation vereinfachen oder unsere Termine organisieren. Brauchen wir die alle? Und welche davon sind die besten?

Lösungen müssen vor allem eines: funktionieren!

Was nützt ein virtueller Notizzettel auf dem Desktop, wenn er ebenso unter den vielen offenen Fenstern verschwindet wie es ein Stück Papier auf einem übervollen Schreibtisch täte? Der leuchtend gelbe Klebezettel unmittelbar an den Monitor geheftet bleibt hingegen im Blick und erinnert zuverlässig daran, um drei Herrn Meier anzurufen. Wer jedoch mit dem Laptop viel unterwegs ist, wird es vielleicht dennoch zu schätzen wissen, wenn er ohne Zettelwirtschaft seine Ideen festhalten und mit sich führen kann.

Online-Kalender ermöglichen den Zugriff auf die jeweiligen Termine von unterschiedlichen Geräten aus. Man kann sie sich farbig sortieren lassen, seinen Mitarbeitern freigeben und sich auf Wunsch rechtzeitig an sie erinnern lassen. Dennoch hat der klassische Timer auch seine Vorteile: Wer wie ich sehr visuell orientiert ist, hat die Möglichkeit, eigene Symbole und Verbindungen auf das Papier zu kritzeln und auf viel individuellere Weise als es am Rechner möglich wäre die Einträge zu gestalten. Und die Haptik der Lederoberfläche ersetzt mir auch das smarteste Phone nicht.

Was also tun?

Behalten Sie aktuelle Entwicklungen ruhig im Blick, es gibt viele wirklich nützliche Hilfen zu entdecken. Aber springen Sie nicht reflexhaft auf jeden neuen Zug auf, nur weil der Nachbar am Gleis es auch tut. Vielleicht hat der ja ganz andere Ziele und Bedürfnisse? Testen Sie im Zweifel, probieren Sie, wie sich das Werkzeug in ihren Arbeitsalltag integriert. Der Maßstab sind Sie.

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