Schubkraft auf dem 1. Essener Mediationssymposium

Die gepackten Kisten und Kartons in meinem Büro sprechen von regen Vorbereitungen: Donnerstag beteilige ich mich mit einem Stand und einem Workshop am 1. Essener Symposium für Mediation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Unter dem Titel „Visualisieren und Präsentieren für Mediatoren“ zeige ich auf, wie wichtig die Fähigkeit, Inhalte gekonnt darzustellen, für all jene ist, die in diesem Arbeitsfeld tätig sind. Ich erläutere, worauf es beim gelungenen Visualisieren und Präsentieren ankommt, und gebe praktische Tipps zum Einsatz im Alltag.

Das Symposium steht unter dem Motto „Brücken bauen statt Gräben ziehen“ und ist eine Veranstaltung der Deutschen Mediations-Akademie unter Leitung von Patric und Sylvia Illigen.

 

 

Neulich im Flieger

Neulich im Flieger.
Sie, mit der unglücklichen Kombination aus Flugangst und Fensterblick ausgestattet: „Oh Gott, der Propeller dreht sich nicht! Der andere läuft doch schon längst, wieso dieser nicht?“
Er, in unnachahmlicher Trockenheit: „Schatz, das Flugzeug ist bestimmt 30 Jahre alt, da kannst du nicht erwarten, dass alles funktioniert.“

Seine Kommunikationstaktik könnte aufgehen: Noch ein derartiger Spruch und sein „Schatz“ ist dermaßen damit beschäftigt, ihm die Augen auszukratzen, dass sie den gefürchteten Start glatt verpasst…

Tausche Beine gegen Verstand

In ziemlich kurzen Shorts stehe ich vor dem Spiegel außerhalb der Umkleidekabine und begutachte skeptisch deren Sitz. Doch, mir gefällt, was ich sehe. Eine andere Kundin kommt vorbei. Scannt mich von oben bis unten ab. Dann entfährt es ihr: „Tausche Beine gegen Verstand.“

Kein Zweifel, bei wem sie welches der Tauschobjekte verortet. Etwas perplex über diese unverblümte Abwertung meiner geistigen Fähigkeiten drehe ich mich zu ihr um, strahle sie an und sage, mit mir und der Welt zufrieden: „Als ob man nicht beides haben könnte!“

Die Kundin verschwindet eilig zwischen den Kleiderständern, ich begebe mich Richtung Kasse und erinnere mich selbst daran, unbedingt nochmal die Werbetrommel für mein Kompaktseminar zum Thema Schlagfertigkeit zu rühren.

Junge Leute, junge Ideen

Die Teilnehmerin des Rhetorikseminars soll eine Stegreifrede zu einem noch in Zeitungspapier verpackten Gegenstand halten, den sie zuvor aus einem Schatzbeutel gezogen hat. Mit dem eingewickelten Objekt in Händen betritt sie ihre Bühne, vergewissert sich durch einen Blick in die Runde der Aufmerksamkeit ihres Publikums und wickelt dann vor aller Augen ihr Päckchen aus: Ein kleiner, grüner Jadeelefant kommt zum Vorschein.

Gemessenen Schrittes trägt ihn die junge Frau in die Mitte des Raumes und setzt ihn vorsichtig auf dem Boden ab. Dann geht sie zurück nach vorne. Wirft einen prüfenden Blick in die nun sehr gespannten Gesichter der Zuschauenden. Streicht sorgsam das in ihren Händen verbliebene Zeitungspapier glatt.
Und beginnt ihren Vortrag mit den Worten: „Die Bedeutung von Zeitungen wird ja heutzutage ständig unterschätzt.“

Mit dieser erfrischenden Anekdote aus dem gerade beendeten Rhetorikseminar im Rahmen der Begabtenförderung der Jugendakademie Mannheim wünsche ich einen heiteren Start in die Woche!

Kommunikationskompetenz für touchvote

Logo touchvote

Mein Fachwissen im Bereich der Kommunikation bringe ich auch beratend im zeitgemäßen interaktiven Gäste-, Kunden- und Zuschauerdialog ein.

touchvote ist ein tabletbasiertes System aus Hard- und Software. Es ermöglicht den Besuchern einer Veranstaltung, im Bruchteil einer Sekunde über den Bildschirm ihres touchvote-Tablets relevante Informationen abzurufen, bei Abstimmungen ihre Meinung abzugeben oder mit dem Veranstalter in Kontakt zu treten.

Damit kann es seinen Einsatz finden im TV-Bereich (z.B. bei Publikumseinbindungen wie im Familienduell oder bei Shootingstars), es kann den klassischen papiergebundenen Gästefragebogen eines Hotels oder Tagungshauses elegant ablösen, Vereinssitzungen begleiten, Events interaktiver machen oder Lernen und Lernerfolgskontrollen unterstützen.

Ich arbeite mit viel Freude daran, Texte und Inhalte,  Fragebogenaufbau und Ablaufdiagramme für die touchvote-Einsätzemitzugestalten!

 

Von Karate bis Zeugen Jehovas: Lebendiges Rhetorikseminar mit SchülerInnen

Karate, Freundschaft, Auslandsträume, der geliebte Haushund und die Zeugen Jehovas: Die Themen der 25 Jugendlichen unseres Rhetorikseminars letzte Woche stammten mitten aus dem Leben.

Birgit Fuchs Rhetorikseminar HadA

Foto: Alois Ruess

Gemeinsam mit meinem Kollegen Sören Manthey waren wir für drei Tage im Haus auf der Alb zu Gast, einem Tagungshaus der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Intensiv haben wir uns damit auseinandergesetzt, wie das freie Sprechen vor Gruppen überzeugend gelingt.

Dabei ging es natürlich nicht nur um das frontale Vermitteln eines theoretischen Grundgerüstes: Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten vielfache Gelegenheit, sich vor Publikum zu erproben. Die Auswertung ihrer Redebeiträge wurde durch Videoanalysen gestützt, so dass der Lernerfolg gesichert war.

Ich freue mich immer wieder an der Lebendigkeit der jungen Menschen und begleite gerne ihre Entwicklung zum guten Redner!

 

Teilnehmerdialog neu gedacht

Die Moderation von Events und Großveranstaltungen ist keine Einbahnstraßenkommunikation. Oft möchte man seine Zuschauer, Kunden oder Gäste aktiv einbeziehen. In Abstimmungen, Befragungen oder Tests sollen sie sich äußern und mitgestalten können.

Zuschauer stimmen mit Touchvote ab

Bei Mitgliederversammlungen, Audits oder in Prüfungen ist diese Rückmeldung unabdingbar. Aber auch bei anderen Events erhöht die Möglichkeit, aktiv zu werden und mitzugestalten die Aufmerksamkeit und Motivation der Teilnehmenden – und damit die Wirksamkeit der Veranstaltung.

Neue, flexible Freiräume bei leichter Bedienbarkeit und extraschneller Auswertung bietet das Touchvote-System. Modernen Tablets und eine spezielle Software bringen den Turbo in so manche Veranstaltung. Eingesetzt beispielsweise in der Zuschauerabstimmung der Gameshow „Shooting Stars“ von RTL kann Touchvote etwa ein Meinungsbild nahezu ohne Zeitverzögerung erheben und auswerfen. Die Einsatzzwecke sind vielfältig und machen Hoffnung auf spannende Events in der Zukunft.

Haben Sie das eigentlich verdient?

Haben Sie sich das eigentlich wirklich verdient?

Das Geld, das auf Ihrem Konto jeden Monat eingeht?
Die Anerkennung Ihrer Kunden und Kollegen?
Die verantwortungsvollen Aufgaben, die Ihnen übertragen werden?
Die Position, in die Sie sich hochgearbeitet haben?
Ihren Erfolg?

Kurz: Können Sie, was Sie ständig versprechen? Und können Sie es wirklich gut?

Wenn Sie auch nur einmal gezuckt haben beim Lesen dieser Aufstellung, empfehle ich Ihnen dringend zur Kur den Text von Alexander Hirschmann auf jetzt.de, der jungen Seite der Süddeutschen. Unter dem Titel Viel Lärm um nichts verpasst er sich und dem Leser mit dem gebotenen Ernst, aber auch der nötigen Portion Humor und Selbstironie eine gar nicht bittere Pille zur Heilung grämender Selbstzweifel.

Kooperation Spur-los

Es ist mir ein großes Vergnügen, wieder im Rahmen von mehreren Projekten mit dem kompetenten Team von Spur-los Training gegen Gewalt zusammenarbeiten zu dürfen.

In den Präventionsprojekten wird der Grundstein für Fähigkeiten gelegt, die auch im späteren beruflichen Leben von entscheidender Bedeutung sind:

– kooperieren zu können
– sich selbst als wertvollen Teil einer Gruppe anzusehen
– die Gruppe als Halt gebend und unterstützend zu erleben
– angemessenes, gewaltfreies Lösen von Konflikten
– klares Kommunizieren miteinander
– Sensibilisierung für die eigenen Grenzen und die Anderer
– Sicherheit im Umgang mit Dritten zu gewinnen
– Verantwortung zu übernehmen
– Mechanismen der Ausgrenzung zu erkennen und gegenzusteuern
– Reflektieren der eigenen Rolle in der Gruppe/dem System/der Organisation
u.v.m.

Viele Unternehmen geben im Rahmen ihrer Organisations- und Personalentwicklung erhebliche finanzielle Mittel für das Fördern dieser Kompetenzen bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Ein Teil der Gelder wäre sicher gut in frühzeitige fachkundig begleitete Lern- und Reflexionsräume investiert.

MindMeister als Präsentationstool

MindMeister meistert jetzt auch Präsentationen!

Das weit verbreitete und gut umgesetzte Online-Mindmapping-Tool MindMeister ist um eine entscheidende Funktion ergänzt worden: Es können nun auch Präsentationen damit gehalten werden.

Diese Weiterentwicklung lag nahe, nachdem sich mit Prezi (siehe http://prezi.com/) bereits ein anderes frisch daher kommendes Präsentationsmedium etabliert hat, das statt auf Folien auf einer Mindmap basiert. Auch bei MindMeister arbeitet man weiterhin zunächst seine Mindmap aus. Erst in einem zweiten Schritt weist man dann den einzelnen Elementen eine Reihenfolge zu, so dass sich ein Pfad durch die Präsentation ergibt. Weiterlesen…