Pünktlichkeit als Unterwerfung – spannendes Interview in der Süddeutschen

Es ist kein neuer Gedanke, aber kompakt und treffend dargelegt, was der Psychologe Roland Kopp-Wichmann im Interview zu den inneren Bedingtheiten von chronischer Unpünktlichkeit zu sagen hat: Er versteht sie als Rebellion gegen einen gefühlten Autonomieverlust.

Artikel „Pünktlichkeit käme einer Unterwerfung gleich“, Süddeutsche.de vom 31. Juli 2014

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Präsentation auf BVMW-Veranstaltung

Das hat Spaß gemacht: Für das Team von touchvote durfte ich am vergangenen Mittwoch auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft BVMW ihr Kommunikations- und Votingsystem vorstellen und die Gäste auf das Thema des nachfolgenden Hauptvortrags zum Thema Wirtschaft und Ethik einstimmen.

Wie gut wirtschaftlicher Erfolg und ethisches Handeln zu vereinbaren sind, wollte ich etwa wissen, und die Teilnehmer haben über ihre Tablets die Frage beantwortet. Die Auswertung erschien im selben Augenblick für alle sichtbar auf der Präsentationsleinwand hinter mir. Ich konnte sie spielend leicht aufgreifen und elegant zum nächsten Sprecher, dem Franziskaner-Mönch Bruder Paulus, überleiten.

 

Tausche Beine gegen Verstand

In ziemlich kurzen Shorts stehe ich vor dem Spiegel außerhalb der Umkleidekabine und begutachte skeptisch deren Sitz. Doch, mir gefällt, was ich sehe. Eine andere Kundin kommt vorbei. Scannt mich von oben bis unten ab. Dann entfährt es ihr: „Tausche Beine gegen Verstand.“

Kein Zweifel, bei wem sie welches der Tauschobjekte verortet. Etwas perplex über diese unverblümte Abwertung meiner geistigen Fähigkeiten drehe ich mich zu ihr um, strahle sie an und sage, mit mir und der Welt zufrieden: „Als ob man nicht beides haben könnte!“

Die Kundin verschwindet eilig zwischen den Kleiderständern, ich begebe mich Richtung Kasse und erinnere mich selbst daran, unbedingt nochmal die Werbetrommel für mein Kompaktseminar zum Thema Schlagfertigkeit zu rühren.

Junge Leute, junge Ideen

Die Teilnehmerin des Rhetorikseminars soll eine Stegreifrede zu einem noch in Zeitungspapier verpackten Gegenstand halten, den sie zuvor aus einem Schatzbeutel gezogen hat. Mit dem eingewickelten Objekt in Händen betritt sie ihre Bühne, vergewissert sich durch einen Blick in die Runde der Aufmerksamkeit ihres Publikums und wickelt dann vor aller Augen ihr Päckchen aus: Ein kleiner, grüner Jadeelefant kommt zum Vorschein.

Gemessenen Schrittes trägt ihn die junge Frau in die Mitte des Raumes und setzt ihn vorsichtig auf dem Boden ab. Dann geht sie zurück nach vorne. Wirft einen prüfenden Blick in die nun sehr gespannten Gesichter der Zuschauenden. Streicht sorgsam das in ihren Händen verbliebene Zeitungspapier glatt.
Und beginnt ihren Vortrag mit den Worten: „Die Bedeutung von Zeitungen wird ja heutzutage ständig unterschätzt.“

Mit dieser erfrischenden Anekdote aus dem gerade beendeten Rhetorikseminar im Rahmen der Begabtenförderung der Jugendakademie Mannheim wünsche ich einen heiteren Start in die Woche!

Kommunikationskompetenz für touchvote

Logo touchvote

Mein Fachwissen im Bereich der Kommunikation bringe ich auch beratend im zeitgemäßen interaktiven Gäste-, Kunden- und Zuschauerdialog ein.

touchvote ist ein tabletbasiertes System aus Hard- und Software. Es ermöglicht den Besuchern einer Veranstaltung, im Bruchteil einer Sekunde über den Bildschirm ihres touchvote-Tablets relevante Informationen abzurufen, bei Abstimmungen ihre Meinung abzugeben oder mit dem Veranstalter in Kontakt zu treten.

Damit kann es seinen Einsatz finden im TV-Bereich (z.B. bei Publikumseinbindungen wie im Familienduell oder bei Shootingstars), es kann den klassischen papiergebundenen Gästefragebogen eines Hotels oder Tagungshauses elegant ablösen, Vereinssitzungen begleiten, Events interaktiver machen oder Lernen und Lernerfolgskontrollen unterstützen.

Ich arbeite mit viel Freude daran, Texte und Inhalte,  Fragebogenaufbau und Ablaufdiagramme für die touchvote-Einsätzemitzugestalten!